Gardinen sammeln über Monate Staub, Küchendunst und Pollen — eine Wäsche zweimal im Jahr hält sie hell und frisch. Schieflaufen tut dabei meist nur, wer zu heiß wäscht, zu stark schleudert oder zu lange wartet. Mit ein paar Regeln gelingt es zuverlässig.
Vor dem Waschen
- Haken und Beschwerungsbänder entfernen — sie verkratzen die Trommel und sich selbst.
- Pflegeetikett prüfen. Im Zweifel gilt: lieber kühler und schonender.
- Locker in ein Wäschenetz geben. Das schützt vor Zugfäden, besonders bei feinen Stoffen.
Die richtigen Einstellungen
- Temperatur: Die meisten Dekostoffe mögen 30 °C, robuste Baumwolle verträgt 40 °C. Transparente Stoffe (Stores, Voile) immer kühl.
- Schonprogramm mit viel Wasser, wenig Mechanik.
- Wenig oder gar nicht schleudern — maximal 400–600 Umdrehungen. Starkes Schleudern presst die Falten ein, die Sie hinterher mühsam herausbügeln.
- Mildes Waschmittel, kein Weichspüler bei Transparentem (er macht den Stoff grau-stumpf).
Der Trick gegen das Bügeln
Hängen Sie die Gardinen feucht und direkt zurück an die Schiene. Unter dem eigenen Gewicht ziehen sich die meisten Stoffe glatt — das Bügeln entfällt komplett. Bei empfindlichen Geweben vorher kurz auf links durchsehen.
Wenn es doch schiefgeht
Eingelaufen, vergilbt oder ausgefranst? Manches lässt sich retten: kürzen, neu säumen oder mit frischem Faltenband wieder in Form bringen ist oft günstiger als Neukauf. Bringen Sie die Gardine in den Showroom HOF 242 — wir schauen ehrlich, ob sich die Reparatur lohnt oder eine Neuanfertigung sinnvoller ist.